Das Besondere an Föhr

16. Dez 2012 |

Das Besondere an Föhr

Zentral im Wattenmeer von Schleswig-Holstein liegt Föhr. Die Insel umfasst 82 Quadratkilometer und ist damit die zweitgrößte deutsche Insel in der Nordsee. Die Lage der Insel im Weltkulturerbe Wattenmeer ist bereits das erste von vielen Highlights, welche die Insel zu bieten hat. Schon die Anreise gestaltet sich als kleines Abenteuer. Vorbei an Robbenkolonien und Sandbänken, sind die 45 Minuten Anfahrt auf die Insel im Nu vorbei.

Die Friesische Karibik
Der auf der Insel vorherrschende Golfstrom begünstigt Föhr ein außergewöhnlich bekömmliches Seeklima. Weiße Strände, die sich über mehrere Kilometer erstrecken, verleihen dem Ambiente ein karibisches Flair.

Durch die Lage Föhrs, geschützt hinter Sylt und Amrum, konnte sich auf der Insel eine vielfältige Vegetation entwickeln. Während im Nord-Osten das flache Marschland in einer Wanderung erkundet werden kann, lädt der Süden mit einer bunt blühenden Geestlandschaft ein. Das durch Ebbe und Flut zweimal täglich überspülte Wattenmeer, beherbergt über 200 verschiedene Tierarten, deren Vorkommen im Wattenmeer einzigartig sind.

Sehenswertes und spannende Kultur
Es ist erstaunlich wie viele Highlights auf nur einer Insel den Besucher gefangen nehmen können. Direkt an der Südküste lockt das Kliff von Goting. Die Überreste von Findlingen lassen die einstige Größe von Föhr noch heute erahnen. Vor Ort kann der Besucher heute auch erkennen, wie mit Sandvorspülungen versucht wird, weiteren Landverlusten vorzubeugen. Ein weiteres Stück Inselgeschichte bietet ein Besuch der Lembecksburg. Vor über sechshundert Jahren diente der Ringwall den Wikingern als Stützpunkt und ist bis heute in sehr gutem Zustand erhalten.

Bekannt ist Föhr für seine Kirchen aus dem Mittelalter. Trotz des schon beachtlichen Alters von bis zu achthundert Jahren, wirken die Kirchen noch heute imposant. Im Inneren wird der Besucher mit eindrucksvollen Sammlungen von historischen Taufsteinen, Altarbildern und Schnitzereien überrascht. Mit den angebotenen Führungen der Kirchen, können die Besucher die Geschichten alter Seefahrer erzählt bekommen und in die Zeit der Walfangzeit eintauchen. Nach Besichtigung der Kirchen laden die Mühlen Föhrs zu einem Besuch ein. Am besten können die Mühlen mit einem Fahrrad abgefahren werden. So kann unter anderem die Mühle des Friesenmuseums erkundet werden. Diese Mühle ist bis heute im Besitz ihres originalen Mahlwerks.

Am bequemsten lässt sich Föhr mit der Inselbahn erkunden. Die Inseldörfer mit ihren kleinen, charmanten Gassen können bequem von der Bahn aus besichtigt werden. Doch auch hier ist das Wetter nicht immer schön. Föhr hält für Schlecht-Wetter-Tage viele Ausflugsziele für seine Besucher bereit. So warten zahlreiche Cafés und Bars mit dem Inselnationalgetränk, dem Föhrer Manhattan, auf Besucher.

Bildnachweis: © Klaus Steves | piqs.de

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