Segeltörn mit einem Katamaran auf der Ostsee

13. Sep 2016 |

Segeltörn mit einem Katamaran auf der Ostsee

Im wohlverdienten Urlaub natürlich an der Nordseeküste einmal etwas Ausgefallenes, etwas ganz Besonderes unternehmen ? Natürlich nicht so weit weg, nicht so lange unterwegs und auch vom Preis her im Rahmen des Urlaubsbudgets angemessen? Geht nicht? Geht doch!!!

Wer schon immer vom Ufer oder von der Mole aus die stolzen Segelboote bewundert hat, die unter vollen Segeln schnittig und schnell auf dem Wasser unterwegs sind und wer sich dabei gewünscht hat, auf so einem Boot einmal mitfahren zu können, für den wäre ein Tages-Törn auf einem Katamaran ein Vorschlag.

Mit dem Katamaran auf der Ostsee segeln – schnell und sicher

Ein Segeltörn auf einem Katamaran ist auch für den wenig erfahrenen und vielleicht auch anfangs etwas ängstlichen (Mit-)Segler eine „runde Sache“: Im Vergleich zu einem Einrumpf-Segelboot besitzt der Katamaran eine hohe Stabilität, eine enorme Segelleistung, einen sehr flachen Tiefgang und durch die zwei Rümpfe und das breite Deck eine große Geräumigkeit. Das wichtigste aber ist, dass Katamarane nicht untergehen können!
Auf einem Tagestörn lässt sich die Schönheit der Küstenlandschaft von der Seeseite aus eindrucksvoll entdecken. Es ergibt sich ein großzügiger Blickwinkel auf die ursprüngliche Natur der Küstenlinien und einer abwechslungsreichen Inselwelt, geprägt von weitläufigen und verschiedenartigen Uferzonen mit Küstenwäldern und weißen Sandstränden. Je nach dem Ziel eines Törns ist unter vollen Segeln z.B. auch die dänische Südsee mit ihren überwältigenden Kreidefelsen schnell erreicht.

Bei atemberaubenden Aussichten kann man sich dabei vollkommen entspannt in den Wind lehnen und gemeinsam mit anderen Teilnehmern das Meer und die entspannte Atmosphäre des sportlichen Segelns im Geschwindigkeitsrausch genießen.
Der geringe Tiefgang eines Katamarans ermöglicht es zudem, abgelegene Buchten und Plätze zu erreichen, die man mit einem Einrumpf-Boot nicht aufsuchen kann. Daher bieten sich von einem Katamaran aus viel mehr Ankermöglichkeiten und man kann an flachen Ankerplätzen dicht unter Land verweilen, die oft weit weg vom typischen Touristengedränge sind.

Der Weg ist das Ziel – ganz individuell geplant

Unter Kennern wird die Ostsee als eines der schönsten Segelreviere gehandelt: Mit Ihrer großen Vielfältigkeit ist sie abenteuerlich und abwechslungsreich und zugleich doch sanftmütig. Segeln auf der Ostsee bedeuten guter Wind, kleine verträumte Häfen, geschützte Ankerplätze und liebliche Uferzonen. Segeln auf der Ostsee bedeutet jedoch auch das Erleben großer Seehundbänke, die oft voller Leben sind und unberührte Inselketten. Ein Segeltörn ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Ostsee einmal ganz intensiv kennen zu lernen.

Und das Ziel eines Törns sowie seiner Dauer kann man individuell und selbst bestimmen: Ob eine Segelreisen entlang der schleswig-holsteinischen Küste in die Schlei, die Flensburger Förde, nach Kiel, Fehmarn und/oder in die dänische Südsee zu den malerischen Hafenstädten wie Sønderborg/DK, Kappeln und Maasholm an der Schlei, Laboe oder Marstal auf Ærø – all‘ das sind Etappenziele, die z.B. von Eckernförde aus an einem Tag erreichbar sind.

Tagestörns auf der Ostsee mit direkter Anfahrt über die See zu den charmanten Seebädern wie Rerik, Kühlungsborn oder Heiligendamm werden z.B. von Rostock aus angeboten.
Die Veranstalter vor Ort unterstützen selbstverständlich bei der Vorbereitung eines Törns und bieten Routenvorschläge in die schönsten Segelreviere und zu sehenswerten Reisezielen mit all‘ den Häfen, die für Katamarane gut geeignet sind sowie zu den schönsten Ankerplätzen.

Mitsegeln als Form der aktiven Erholung

Gemeinsame Erlebnisse an Bord und die „Faszination Segeln“ garantieren jedem Teilnehmer eine unvergessliche Reise – ob Tagestörn oder mehrtägigem Segelausflug. Der Katamaran bietet viel Platz und Komfort für einen behaglichen Aufenthalt und hält selbstverständlich auch alle notwenige Sicherheitsausrüstungen selbst für die Kleinsten (Westen in verschiedenen Größen, Relingsnetz) bereit, so dass alle Spaß haben und sich an Bord wohl und sicher fühlen.

Und wer möchte, kann einen solchen Mitsegeltörn z.B. auch dazu nutzen, sich aktiv einzubringen: So werden auf längeren Fahrten intensive Skippertrainings angeboten, bei dem am Ende der Steuermann selbsttätige Manöver fahren kann und die Kniffe und Tricks der perfekten Segeltrimmung beherrscht. Dabei sind nicht einmal Vorkenntnisse erforderlich – alles wird so lange erklärt und so oft geübt bis es richtig sitzt. Stets gerne angenommen werden auch Knotenkurse, bei dem jeder Teilnehmer die wichtigsten seemännischen Knoten lernen kann.

Bei einem solchen Törn werden oft aus „Seh-Leuten“, die einfach nur Mitreisende sind, echte Crewmitglieder, die sich gerne an den seemännischen Arbeiten an Deck beteiligen, Erfahrungen bei der Navigation sammeln oder sich sogar beim Steuern und in der Pantryintegrieren lassen. Oftmals führen die Teilnehmer am Ende des Törns das Schiff fast selbständig und die Beteiligten wachsen oft zu einer „verschworenen“ Gemeinschaft zusammen.

Dabei sei stets „Mast- und Schotbruch“ für alle Ausflüge gewünscht!

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